Kamerun

Kamerun

Feldforschung in Kamerun

wo: Kamerun
wann: Februar - Juli 2008
wer: Aleksandra und Georg Winterberger
was: Feldforschung mit ethnologischem Seminar der Universität Zürich



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10.11.2008
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last update: 10.11.2008
Unseren Kamerunaufenthalt schliessen wir mit einer kleinen Reise in den Norden des Landes ab. Wir freuen uns richtig auf die Sonne dort, denn im Westen und Sueden des Landes regnet es nun mehr als dass die Sonne scheint.
Kamerun verliessen wir schliesslich am 28. Juli 2008 mit vielen guten und schoenen Erinnerungen (ausgenommen die Strassenverhältnisse). Wir waren ueberrascht von der Offenheit der Menschen, mit der sie uebers Spital und ihre Gesundheit gesprochen haben. Wir haben uns wohl und unterstuetzt gefuehlt, auch dann, wenn wir abseits der Strassen im Urwald unterwegs waren.
Mit diesen guten Erlebnissen und ein paar Fotos sei dieser Beitrag beendet.



Im Waza Nationalpark...


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In Rhumsiki an der Nigerianischen Grenze...


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last update: 26.06.2008



Die Befragungen zum Spital Manyemen haben wir unterdessen abgeschlossen...


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Interview mit Dorfaeltestem



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Gruppenbefragung in Dipenda



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im Kleinstdorf Osirayib



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mit Gidion, alleinerziendem Vater, in Osirayib



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in Ikenge Bakogo zur Gruppenbefragung, Dorf im Korup National Park (WWF Projekt), 14 Stunden Fussmarsch vom naechsten Gesundheitsanbieter entfernt



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Befragung in unserem Pickup am Mt. Cameroon



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Krankenschwester Joyce gibt Auskunft zur Situation im Gesundheitszentrum in Mbongo



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interessantes Gespraech mit traditionellem Heiler Pius in Manyemen (anhand von Wasser deutet er die Krankheit)



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x-maliges transkribieren der Interviews (Mission Catholique, Douala)



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Besprechung mit Fr. Dr. Michaela (Ethnologin) in Bamenda



Es erwies sich als nicht ganz einfach, die Interviewpartner aufzusuchen...


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mit Miettoeff (125er) nach Kumba



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5 Stunden Waldfahrt zum Korup Nationalpark (WWF Projekt)



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unendlich viele Hindernisse zum beseitigen...



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Eingang zum Korup National Park: stabile Haengebruecke dank WWF



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Rast im Korup Nationalpark mit Fuehrer Pius (Poulet mit Reis)



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mit Toefftaxi auf Schlampiste unterwegs nach Diffang



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Auf Hauptstrasse (!) unterwegs nach Mamfe



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die Pisten fordern ihren Tribut



Unser idyllisches Manyemen ist ein endemisches Malariagebiet...


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Ausflug zum idyllischen Wasserfall



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Idylle pur...



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vor Annas Haus



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mit Anna zur Farm



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alles kocht mit Brennholz



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Frauenarbeit



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Schokolade waechst auf Baeumen: Kakaofrucht



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unsere Shopping Mall in Manyemen



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kulinarisches Highlight: Buschfleisch Chuguchugu (Stachelschwein)



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Oberschwester im Manyemen Spital: Mr. Ako-Egbe



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Privatzimmer im Spital



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die Praevention steckt noch in den Kinderschuhen!
15% der Bevoelkerung in Westkamerun ist HIV positiv, Tendenz steigend.



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unser Bungalow zur Regenzeit wenn alles spriesst



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Spital Nyasoso mit schweizerischem Einfluss



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AUssicht vom Spital Acha Tugi: auf der Alp mit Milchkuehen



Afrika, wie aus dem Bilderbuch...


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Farbspektakel in der Region Nguti



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...und im ueppigen Regenwald



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traditionelle Haengebruecke in Konye



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aus Naturfasern



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stolzer Vater mit erstem Soehnchen



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Babysitterin Mercy mit Dr. Itchas Tocher Sara



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fliegende Haendler



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fliegende Haendler



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Schoenwetterkueche: es gab feines Huenchen in Erdnusssauce mit Reis



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Baro (Korup Nationalpark) ohne Strom aber dank WWF mit Strassenlampen


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Mt. Cameroon: 1. Tag, Aufstieg zum Vulkan (4100m)



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Mt. Cameroon: ueber den Wolken... noch 1300 Hoehenmeter zum Gipfel



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Mt. Cameroon: 2. Tag, gleicher Bildausschnitt wolkenfrei



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Mt. Cameroon: 2. Tag, ein Traeger pro Person und ein Fuehrer



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Mt. Cameroon: 2. Tag, Asche, Sand und Gasausduenstungen



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Mt. Cameroon: in der Ferne die Insel von Equatorial Guinea



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Mt. Cameroon: links Mt. Etinde und Biako (Equatorial Guinea)



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Mt. Cameroon: 3. Tag, Schlafhuette auf 2200m



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Mt. Cameroon: Schuhwerk unserer Traeger nach Dreitageswanderung



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Vulkanstrand in Limbe



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traditioneller Wohnsitz des Fons (Herrscher) von Bafoussam



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traditioneller Thron des Fons


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last update: 30.04.2008

Die Statistiken zeigen deutlich, dass die Anzahl der Patienten kontinuierlich seit 5 Jahren sinkt. Es ist aber auch offensichtlich wieso: Unterdessen entstanden gute Spitaeler oder zumindest Gesundheitszentren in der Umgebung, das Einzugsgebiet des Spitals in Manyemen ist kleiner geworden. Der einzige Grund kann aber nicht darin liegen, immer noch verzeichnet das Spital Patienten, die von sehr weit her kommen...
Unsere Arbeit liegt nun darin, die Meinungen und Beduerfnisse der (potentiellen) Benutzer des Spitals zu eruieren. Dazu machen wir verschiedene Arten von Interviews: Wir befragen eine Auswahl von Patienten, die im 2007 im Spital waren. Wir machen Interviews mit einem Grossteil der Bevoelkerung eines Dorfer das zwischen Manyemen und dem naechsten Spital liegt. Und wir fuehren Gruppeninterviews durch mit den wichtigsten Personen aus Doerfern, deren Gesundheitszustand von Manyemen abhaengt. Nicht zuletzt lassen wir auch die Gesundheitsanbieter zu Wort kommen und befragen verschiedenen Mitarbeiter des Spitals ueber haeufig vorkommende Reklamationen von Patienten, Mitarbeiter von staatlichen Gesundheitszentren in der Naehe und traditionelle Heiler.
Im letzten Monat haben wir ueber 50 Interviews gefuehrt - etwa die Haelfte. Wir sind in uber 10 Doerfern gewesen. Fuer eines mussten wir 5 Stunden Motorrad fahren (auf den 30km hatte es einige labile Bruecken, viel Dickicht und Baustaemme, die beseitigt werden mussten) und dann noch 4 Stunden trekken (3 grosse Fluesse durchqueren - 2 davon ohne Bruecke). Und dann kommt der schwierige Teil der Forschung: Wir muessen den Bewohnern des Dorfes klar machen, dass diese zwei Weissen den ganzen Weg auf sich genommen haben, nur um sie ueber ihre Meinung zum Spital Manyemen zu befragen. Und dass diese zwei keine Medikamente fuer sie mitgebracht haben und keine Aerzte sind! Genau in diesem Dorf wurden wir doch gefragt, ob wir nicht den Fuss eines Mannes bitte anschauen moegen. Er hat sich eine kleine Verletzung am Fuss bei der Feldarbeit zugezogen. Wegen Unsorgsamkeit gab es eine Infektion und der Fuss ist nun sehr geschwollen. Wir koennen ihm nur ans Herz legen, moeglichst bald ins Spital zu gehen. Das naechste ist aber 11 Stunden Fussmarsch entfernt - fuer einen gesunden Mann. Er wird diesen Weg wohl nicht auf sich nehmen und hoffen dass der Fuss alleine abheilt. Erst wenn er fast im Sterben liegt, werden ihn seine Nachbarn auf einer Trage ins Spital befoerdern. Dann wird aber wohl das Geld fehlen um die um so groessere Behandlung zu bezahlen...
Gute Seiten hat die Forschung aber auch. Ich bin froh, dass ich sozusagen eine Auftragsforschung mache, und sie nicht nur fuer meine eigene Abschlussarbeit sein wird. Wie sonst sollte ich die Frage einer Patientin beantworten: Und ist dieses Interview nun nur dein Benefit, oder habe ich auch etwas davon? Ich hoffe sehr, dass die Presbyterianische Kirche, die das Spital leitet, und das Spitalmanagement meine Empfehlungen zur Verbesserung der Qualitaet im Spital auch beherzigen wird. So werden hoffentlich die Befragten (und Ungefragten) den Benefit einer besseren Pflege im Spital haben.


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last update: 29.03.2008
Die Unruhen legten sich so schnell wie sie entstanden sind (Dauer eine Woche).
Nun sind wir schon seit vier Wochen in Manyemen, einem 7000 Seelendorf. Hier befindet sich das beruehmte „Buschspital“, welches vor einem halben Jahrhundert von der Basler Mission aufgebaut wurde. Schweizer Aerzte u.a. Mitarbeiter wie Zivildienstler, Ingenieure etc. haben in dieser Zeit hier gearbeitet und ihre Spuren hinterlassen. So finden wir Jasskarten, Gaglon, Emil-Buecher u.v.m. vor.
Anhand der studierten Patientenbuechern und Befragungen des Spitalpersonals werden wir eine Auswahl zur Patientenbefragung treffen und im Umkreis von 40km beginnen. Es folgen Befragungen bei Patienten, die bis zu 500km entfernt wohnen.
Wir hoffen, dass sich die jetzige kleine Regenzeit (fast taeglich wie Sommergewitter) in Punkto Nassintensitaet noch zurueckhaelt, bevor sie in die grosse Regenzeit uebergeht, und die staubigen Pisten sich in schlammige Furchenstrassen verwandeln werden.



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In Buea mit dem hoechsten Berg/Vulkan in Westafrika: Mt. Cameroon 4100m


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Unser Bungalow in Manyemen auf dem Spitalareal. Wir geniessen die Zeit im geraeumigen Innern. Die ersten zwei Wochen hatten wir kein Wasser, nun kommt es immer zwischen 6:00 - 8:00 Uhr sowie manchmal am Nachmittag. Strom haben wir normalerweise immer von 19:00 - 21:00 Uhr, seit zwei Wochen ist aber der Generator fuer das gesamte Spitalareal defekt...


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Emilia 10 J., unser haeufiger, hungriger Gast.


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Vor unseren Augen taeglicher Raubbau.


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Im Studierrefugium.


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Tropische Idylle in Manyemen.


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Stillleben, unser momentanes Fruchtangebot.


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"Whiteman" fuehrt erste Probebefragung durch.


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Bluttestergebnis: Malaria tropicana. So erfahre ich selbst, wie es ist als Patient in diesem Buschspital. In der Ethnologie teilnehmende Beobachtung genannt.


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Auf dem besten Weg zur Genesung (unser Wohnzimmer). Wir haben zwar keinen Strom und oft kein Wasser, der Handyempfang ist aber dank Orange immer vorhanden.


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Thomas mit unserem Mittagessen.


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Teamwork mit Thomas, unserer Kochhilfe.


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... zum traeumen...


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last update: 28.02.2008
Am Montag, den 25. Februar 2008, begann ein zweitaegiger Generalstreik aller oeffentlicher Verkehrsmittel (auch Taxis), und zwar wegen den zu hohen Benzinpreisen (fast so teuer wie in der Schweiz - sie haben aber eigenes Erdoel)! Der Streik gab Anlass zu gewaltaetigen Demonstrationen, um der schon lange waehrenden Unzufriedenheit Ausdruck zu verleiehen (die Lebenserhaltungskosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen). Zu allem dazu hat der Praesident Biya vor, die Verfassung zu aendern, so dass er nocheinmal „Wiedergewaehlt“ werden kann (er ist bereits 26 Jahre an der Macht). In Douala kam es zu den massivsten Ausschreitungen, wobei Fahrzeuge angezuendet und Tankstellen, Brauereien und Privatgeschaefte zerstoert werden. Ebenso hat es in den Staedten des Westens (Kumba, Buea, Bamenda, Bafoussam) Unruhen gegeben. Strassen wurden vollstaendig blockiert. Bei Polizei- und Militaeraktionen wurden ettliche Personen verletzt und zum Teil getoetet.
Wir sind also noch immer in Buea. Auf dem Areal der PCC befinden wir uns in Sicherheit und warten mit der Fahrt nach Manyemen so lange bis sich die Lage beruhigt hat...

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last update: 22.02.2008

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11.2.08 Ankunft in Douala, Empfang heiss-schwuel. Dank Orange sofort Kontakt mit unseren Lieben/Freunden weltweit.
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11.2.08 Douala wellcomes us with a hot humidity. Thanks to Orange we are connected with the globe.


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Exotisch, tropisch gruene Artenvielfalt in Buea am Vulkan Mt. Kamerun (4100m)...
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Beautiful green exotic place in Buea next to the vulcano Mt. Cameroon (4100m)...


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...und nachts Flucht ins Moskitodom.
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...and hidding at night time in the moskito dome.


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Kioskverkauf, warten auf Kundschaft. Das Essentielle kriegen wir hier: frisches Brot, Wasser, Dosenlebensmittel, Toilettenartikel...
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Kioskshop. Waiting for customers. We come for fresh bread, eggs, water and all the essentials...


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...und den Rest kaufen wir auf dem heimischen Markt.
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...on the local market we get rest.


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Momentane Unterkunft bei sympathischer Gastfamilie in Buea.
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Lodding in a homestay in Buea.


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Extremsport am Mt. Kamerun. 3000 Hoehenmeter rauf und runter in unter 4 Stunden.
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Extreme sport. The Mt. Cameroon Race: from 1000m up to 4100m of altitude under 4 hours.

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last update: 10.02.2008
'Quality of Care' in Spitälern im Südwesten Kameruns
Eine Untersuchung zur Nutzersicht bezüglich Qualität des kurativen Angebotes des PCC-Spitals Manyemen und anderer Anbieter

Wir werden eine Feldforschung im anglophonen Gebiet Kameruns durchführen (für Georgs Ethnologiestudium an der Universität Zürich). Sie steht im Rahmen einer Aufgabe- und Fragestellung von mission 21 (ehemals Basler Mission), die seit Jahren die Presbyterian Church in Cameroon (PCC) mit Mitarbeitern, die sie nach Kamerun sendet, und mit finanziellen Mitteln unterstützt. Die PCC ist neben ihrem Kernbereich als Kirche auch präsent im Erziehungs-, Gesundheitswesen und anderen sozialen Bereichen. In der Forschung wird es um die Gesundheitsdienste der PCC gehen. In den letzten paar Jahren sind Rückgänge der Patientenzahlen zu verzeichnen gewesen. Ob das nun auf die Tatsache, dass es noch andere Spitäler in der Umgebung hat, auf die Qualität der PCC-Spitäler, auf die zunehmende Selbstversorgung oder auf eine Kombination verschiedener Umstände zurückgeführt werden kann, ist bis jetzt noch unklar.
Der Fokus der Forschung liegt auf der Sicht der Nutzer der PCC-Spitäler. Damit soll ein umfassender Einblick in die Handlungsweisen und Motivationen der Einwohner rund um die Spitäler in Bezug auf Krankheit und Kranksein erhalten werden. Diese Handlungsweisen und Motivationen sind zentral wenn auch nicht ausschliesslich relevant bei der Beantwortung der Fragen über die Patientenzahlen.
Die Forschung besteht also vor allem aus Befragungen und Beobachtungen von Spitalbenutzer. Dazu werden wir uns in das PCC-Spital in Manyemen, Südwestprovinz, einquartieren und von da aus mit den Befragungen beginnen…

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